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Nachtaufnahmen

Aktualisiert: 18. Aug. 2023


Nachtaufnahmen bieten viele Möglichkeiten um kreative Darstellungen zu präsentieren. Da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, vorwiegend sind es Langzeitbelichtungen die verschiedene Eindrücke einer Situation vermitteln.



Um bei Dunkelheit zu fotografieren, empfehle ich ein Stativ zu verwenden, um verwackelungsfrei Langzeitbelichtungen

machen zu können. Mit den Standarteinstellungen sind Belichtungszeiten bis zu 30 Sekunden möglich. Wenn du längere Belichtungszeiten benötigst, ist ein externer

Auslöser oder die "Bulb" Einstellung erfor-derlich. Mit einem externen Auslöser können beliebige Belichtungszeiten eingestellt werden. Mit der "Bulb"-Einstellung bleibt der Verschluss so lange offen, wie der Auslöser gedrückt bleibt.



Für Leuchtstreifen von Fahrzeugen bedarf es Belichtungszeiten von zumindest fünf Sekunden oder deutlich mehr. Für die ersten Versuche auf diesem Gebiet empfehle ich die "S" oder ""T" Einstellung. Es ist beides das selbe, jedoch bezeichnen verschiedene Kamerahersteller dieses Programm mit "S" für "Speed" oder "T" für "Time" also für die Geschwindigkeit oder Zeit des offenen Verschlusses, währed dessen das Licht auf den Sensor trifft. Das ist die "Blendenautomatik", bei der die Belichtungszeit eingestellt wird und die Blende sich entsprechend anpasst.

Startrails oder Leuchtstreifen der Sterne sind ebenfalls nur mit mehreren Langzeitbelichtungen möglich, die mittels Software zusammen gefügt werden. Für diese Aufnahme wurden ca. 120 Einzelaufnahmen zu je 30 Sekunden zusammengefügt, sodass die Sternenstreifen entsprechend lange dargestellt werden.

Für diese Aufnahme, bei der die Personen beinahe "geisterhaft" dargestellt sind, sind ebenfalls Langzeitbelichtungen erforderlich. Dadurch werden starre Objekte, wie Gebäude, oder die in der Haltestelle stehende Straßenbahn scharf abgebildet, während Personen, die sich bewegen schemenhaft im Bild erscheinen. Je nach Belichtungszeit kann das so weit gehen, dass diese nicht mehr zu erkennen sind und die Örtlichkeit mitunter menschenleer erscheint.

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